Sie sind hier: Startseite > Suchtprävention > Betrieb

Suchtprävention im Betrieb

Sucht ist eine Krankheit, die jeden treffen kann. Auch vor Betrieben machen Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit, Essstörungen oder Spielsucht keinen Halt. Es kann also nicht darum gehen, das Thema zu tabuisieren und zu verdecken, sondern damit gut umzugehen.

release ist seit 1998 Ihr kompetenter Ansprechpartner für suchtpräventive Angebote im Betrieb. Sie bekommen bei uns maßgeschneiderter Fortbildungen und Schulungen zum Thema konstruktiver Umgang mit Sucht im Betrieb. Als erfahrener Kooperationspartner bietet release Betrieben folgende Bausteine an:

  • Unterstützung bei der Implementierung transparenter Regeln und Interventionsleitlinien zum Thema Sucht (z.B. im Form von Betriebsvereinbarungen)
  • Coaching von Führungskräfte und Betriebsräten im konstruktiven Umgang mit suchtbelasteten Mitarbeitern
  • Präventionsseminare für Auszubildende und andere Beschäftigte

Wenn sich der Standort Ihres Unternehmens im Nordkreis Diepholz befindet, bieten wir zudem noch

  • schnelle Beratung für suchtgefährdete Mitarbeiter
  • unkomplizierte Vermittlung in ambulante oder stationäre Therapie
  • Selbsthilfegruppen

Neben unserem Experten für Suchtprävention beschäftigen wir qualifiziertes Fachpersonal, wie z.B. Therapeut/-innen, Psycholog/-innen sowie Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagog/-innen, und bieten Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine engmaschige und professionelle Hilfe. Für alle Mitarbeiter von release gelten die Schweigepflicht und das Zeugnisverweigerungsrecht. Unsere Vertraulichkeit ist Ihnen und Ihren Mitarbeitern garantiert. Die Inanspruchnahme dieser Leistungen für Sie kostenfrei.

Gemeinsam schauen wir mit den Verantwortlichen im Betrieb, was benötigt wird. Sie erreichen unsere Fachkraft telefonisch oder per E-Mail unter:

Ihr Ansprechpartner:

Dr. Patrick Ehnis
patrick.ehnis@release-netz.de
Fachberater für Suchtprävention

Prävention im Betrieb – es gewinnen alle

Ein richtiges Verständnis von Sucht und Suchthilfe kommt zuallererst den Beschäftigten zu Gute, liegt aber auch im ökonomischen Interesse des Betriebs. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) geht z.B. davon aus, dass ein Drittel der Heroin- und zwei Drittel der Cannabiskonsumenten einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Es gibt demnach etwa eine Million Cannabiskonsumenten am Arbeitsplatz. Vornehmlich sind dies junge Menschen. Rechnet man ferner repräsentative Untersuchungen zum Alkoholkonsum in Deutschland hoch, so sind in einem Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern 30 alkoholabhängig und weitere 50 trinken riskant. Den „drogenfreien Betrieb“ gibt es wahrscheinlich nicht. Sucht belastet also nicht nur Betroffene und ihre Familien, sondern auch Ihr Unternehmen. Wussten Sie, dass…

  • alkoholabhängige Mitarbeiter im Vergleich zu nichtabhängigen Kollegen 2,5-mal so oft im Jahr fehlen?
  • sie 3,5-mal häufiger in Arbeitsunfällen verwickelt sind
  • und nach Unfällen 1,4-mal so lang fehlen?

Früher bezog man sich in der betrieblichen Suchtprävention ausschließlich auf Alkohol. Man reagierte mit verschiedenen Einzelmaßnahmen und Aktionen zur Suchthilfe. Heutige Ansätze schließen auch Tabak, illegale Drogen, Medikamente, Essstörungen oder Spielsucht mit ein. Sie beziehen sich nicht nur auf betroffene Mitarbeiter, sondern auf die gesamte Belegschaft im Sinne der frühzeitigen Prävention und Intervention. Der Umgang mit Sucht im Betrieb wird Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung und als Qualitätsstandard der Mitarbeiterführung gesehen. Denn: Motivierte, engagierte und gesunde Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen eine wichtige Ressource. Studien zeigen, die Implementierung eines betrieblichen Suchtpräventionsprogrammes spart bereits mittelfristig Geld!