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Suchtkrankenhilfe

Infos in Leichter Sprache

Suchtberatung

Bei release bieten wir Beratung, Behandlung und Selbsthilfe für Menschen mit Alkohol- und Medikamentenproblemen und anderen Suchterkrankungen (Hyperlink) an. Machen Sie den ersten Schritt: Seite an Seite mit unseren BeraterInnen können Sie herausfinden, wie es für Sie weitergehen kann. Falls es um eine stationäre Suchttherapie geht, helfen wir Ihnen bei der Antragstellung an den Rentenversicherer/Krankenkasse. In unserer Stuhrer Fachstelle bieten wir Ihnen eine ambulante Behandlung oder Nachsorge an.

Substitution als Grundlage der Abstinenz

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht bei Drogenabhängigkeit die Möglichkeit, mit einem Ersatzmittel, wie z.B. Methadon oder einem ähnlichen Ersatz, durch einen hierfür berechtigten Arzt oder Ärztin behandelt zu werden. Die Kosten hierfür übernimmt in der Regel die Krankenkasse.

Abstinenz, gesundheitliche Stabilisierung, berufliche Integration und soziale Rehabilitation lauten die klassischen Ziele der Suchttherapie. Die Substitution opiatabhängiger Menschen erfordert eine komplexe Strategie. Die psychosoziale Begleitung spielt dabei eine wichtige Rolle. Hier besteht die Möglichkeit, eine Bestandsaufnahme des bisherigen, häufig von der Droge geprägten Lebens zu machen. Unser kostenloses Angebot beinhaltet praktische Hilfeangebote und individuell erarbeitete Zielsetzungen. Zudem bieten wir Eingliederungshilfe für Substituierte.

release ist als Fachstelle zur Durchführung dieser Begleitung vom Land Niedersachsen anerkannt. Zwischen dem/der substituierenden Arzt/Ärztin und der Bassumer Beratungsstelle besteht eine langjährige, enge Kooperation. Unsere Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

Ihre Ansprechpartnerin:
Gabriele Helmstedt
g.helmstedt@release-netz.de

Telefonische Kontaktaufnahme: 04241 / 93 10 823

Sprechzeiten: Mo. 10:00 – 14:00 Uhr / Di. 14:00 – 18:00 Uhr / Mi. 10:00 – 13:00 Uhr / Fr. 10:00 – 12:00 Uhr


Für Erwerbstätige findet regelmäßig eine Spätsprechstunde statt.

Motivationsgruppe

Die Motivationsgruppe dient der Entwicklung einer Krankheitseinsicht sowie der Förderung der Behandlungsbereitschaft. Die wöchentlichen Gruppengespräche mit gleichermaßen Betroffenen können der erste Schritt aus der eigenen Isolation sein, die durch das Verheimlichen der Problematik sowie dem Unverständnis der „Außenwelt“ oft über Jahre gewachsen ist.

Wenn Sie das Problem lösen wollen, Sie sich abhängig oder von Abhängigkeit bedroht fühlen und etwas an Ihrer Situation verändern wollen, könnte diese Gruppe der Anfang für Sie sein. Im Rahmen der Motivationsgruppe und eventuell begleitenden Einzelgesprächen wird die weitere Behandlungsform zur therapeutischen Bearbeitung der Abhängigkeit geklärt. Unter Anleitung werden zudem hilfreiche Handlungsschritte erarbeitet, die ein suchtfreies Leben unterstützen sollen. Die Gruppe trifft sich im Haus der Hilfe, unserer Fachstelle in Syke. Um eine telefonische Anmeldung wird gebeten.

Angehörigengruppe

Wenn ein Familienmitglied an einer Sucht erkrankt, betrifft das auch immer die Angehörigen. Das Leben aller scheint sich nur noch um die Erkrankung zu drehen. Viele Angehörige, die die Folgen von Alkohol- und oder Suchtmittelabhängigkeit zu spüren bekommen, schämen sich und erzählen niemandem von ihrem Leid. Sie wollen den Erkrankten unterstützen, jedoch entsteht durch die schwierige Lebenssituation oft ein Gefühl der Rat- und Hilflosigkeit. Besonders Ehepartner sind davon betroffen. Unsere Syker-Angehörigengruppe bietet nahestehenden Personen (Familienmitgliedern, Freunden, Partnern) die Chance des gegenseitigen Austausches. Diese Treffen dienen dazu, grundlegende Informationen über die Erkrankung zu vermittelt und sich selber ein Stück weit zu entlasten. Erfahren Sie mehr über Behandlungsmöglichkeiten und/oder unterstützende Angebote bei uns oder in einer Klinik.

Die Angehörigengruppe wird von einer Mitarbeiterin geleitet. Bei Interesse melden Sie sich bitte vorab per E-Mail oder telefonisch an. Die Gruppe trifft sich wöchentlich -dienstagvormittags – in Syke und ist kostenpflichtig.

Nachsorge – Unterstützung danach

In der Nachsorge werden die in der Rehabilitation erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen erprobt, nachhaltig gesichert und weiter gefestigt sowie rückfallgefährdete Krisen durch erlernte Kernkompetenzen angemessen bewältigt. Die Nachsorge unterstützt Abhängigkeitskranke somit bei der Umsetzung des Erlernten in den Alltag und der Sicherung des Rehabilitationserfolges.

Die Nachsorge kommt für abhängigkeitskranke Menschen, die das Rehabilitationsziel erreicht haben, grundsätzlich im Anschluss an eine stationäre und ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation in Betracht. Sie wird über einen begrenzten Zeitraum – meistens einmal wöchentlich für die Dauer von sechs Monaten – bei release ambulant durchgeführt.

release ist eine vom Rentenversicherer anerkannte Nachsorgestätte.